Preise vergleichen in der Herstellung: So schaffen Sie echte Transparenz bei Rohstoff und Materialkosten

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Preise transparent vergleichen mit dem costdata® commodity price tracker

Sollten Sie im Einkauf, im Controlling oder in der Kostenkalkulation arbeiten, kennen Sie die Situation vermutlich sehr gut. Sie erhalten zwei Angebote für das gleiche Material. Der eine Lieferant wirkt auf den ersten Blick attraktiv günstig, der andere deutlich teurer. Und dann folgt die typische Frage aus der Geschäftsleitung:

„Warum entscheiden wir uns nicht für das günstigere Angebot?“

Viele Vergleichsprozesse beginnen mit dieser Frage. Doch oft basieren sie auf einer unvollständigen oder sogar verzerrten Grundlage. Es gibt kaum Bereiche in der Industrie, in denen Entscheidungen so häufig intuitiv getroffen werden wie beim Vergleich von Herstellungskosten und Lieferantenpreisen. Das liegt nicht an fehlender Kompetenz, sondern an fehlender Transparenz. Doch wie erlangt man diese professionelle Transparenz?

Warum Preisvergleiche in der Herstellung selten eindeutig sind

Ein Beispiel macht das sichtbar. Sie erhalten Angebote für Polypropylen, einen weit verbreiteten Kunststoff. Lieferant A gibt 1,87 Euro pro Kilogramm an, Lieferant B bietet 1,62 Euro. Auf den ersten Blick scheint die Entscheidung klar zu sein. In vielen Unternehmen würde man direkt mit Lieferant B in die finale Verhandlung gehen.

Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich oft ein völlig anderes Bild. Der günstigere Preis ist möglicherweise veraltet und beruht auf schon längst überholten Marktdaten. Vielleicht ist der Rohstoffpreis seit Wochen gestiegen, und das Angebot bildet die aktuelle Lage nicht ab. Der teurere Lieferant orientiert sich dagegen an den realen Marktkosten und liegt dadurch näher an den tatsächlichen Herstellungsbedingungen (Lieferkosten, Grundkosten, Gehälter etc.).Anbieter A würde vorausschauend in naher Zukunft eine plötzliche und hohe Preissteigerung durchführen.

Ein Preis ist niemals nur eine Zahl. Er ist das Ergebnis aus Marktentwicklung, Kostenstruktur, Zuschlägen, Energiepreisen, Frachten und Verfügbarkeiten. Wer nur die Zahlen vergleicht, vergleicht im Grunde gar nichts.

Was ein Vergleich von Herstellungskosten wirklich bedeutet

Viele Unternehmen sprechen davon, Herstellungskosten zu vergleichen. In der Praxis verbergen sich dahinter jedoch ganz unterschiedliche Ansätze. Mal geht es um die Bewertung von Lieferantenangeboten, mal um die Kalkulation eigener Produkte, manchmal auch um interne Benchmarks zwischen Werken. Ein fundierter Vergleich basiert jedoch immer auf drei Elementen, die miteinander verknüpft sind.

1. Aktuelle Marktpreise verstehen

Herstellungskosten ergeben nur dann ein klares Bild, wenn sie auf realen Marktpreisen basieren. Wer Kalkulationen mit veralteten oder geschätzten Rohstoffpreisen erstellt, riskiert fehlerhafte Entscheidungen. Kostenstrukturen verändern sich im Wochenrhythmus, manchmal sogar von einem Tag auf den anderen. Ohne eine transparente Marktübersicht entstehen verzerrte Kostenprofile, die intern zu Diskussionen und extern zu schwachen Verhandlungspositionen führen.

2. Abweichungen zwischen Marktpreis und Angebot erkennen

Der Angebotspreis eines Lieferanten und der tatsächliche Marktpreis sind zwei unterschiedliche Dinge. Ein Lieferant steht unter eigenen wirtschaftlichen Zwängen. Er kalkuliert Risiken ein, fügt Zuschläge hinzu oder reagiert auf regionale Marktlagen. Ein fairer Vergleich ist nur möglich, wenn Sie beide Werte gegenüberstellen und die Differenz bewusst einordnen können.

3. Den Einfluss der Preisbestandteile verstehen

Ein Angebot kann auf den ersten Blick teuer wirken, aber gleichzeitig eine saubere Preisstruktur besitzen. Ein anderes wirkt günstig, beinhaltet jedoch versteckte Posten, die erst später sichtbar werden. Wer Herstellungskosten vergleicht, muss erkennen, welche Elemente stabil und welche variabel sind. Nur dann wird sichtbar, wie sich der Preis tatsächlich zusammensetzt.

Typische Fehler, die Preisvergleiche verzerren

In vielen Unternehmen wiederholen sich dieselben Muster. Sie sind gut gemeint, führen jedoch zu falschen Schlussfolgerungen.

1. Endpreise werden ohne Preisstruktur verglichen

Ein Angebot wirkt attraktiv, weil der Endpreis niedrig erscheint. Doch oft enthält dieser Preis keine Energiezuschläge, keine Frachten und keine Absicherungen gegenüber Marktschwankungen. Ein anderes Angebot ist höher, aber vollständig transparent. Erst wenn beide Preisstrukturen sichtbar nebeneinanderliegen, zeigt sich, welcher Preis wirklich fair ist.

2. Historische und aktuelle Daten werden vermischt

Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, historische Werte neben aktuelle Angebote zu stellen. Der Markt entwickelt sich dynamisch. Wer alte Werte als Grundlage nimmt, verliert den Bezug zum realen Preisniveau. Verhandlungen beginnen dann mit einer falschen Erwartungshaltung und enden oft in festgefahrenen Diskussionen.

3. Materialpreise werden isoliert betrachtet

Rohstoffpreise haben direkte Auswirkungen auf Herstellungskosten. In vielen Kalkulationen werden diese Einflüsse jedoch nicht sichtbar. Ein Preisvergleich ist nur dann sinnvoll, wenn er die Entwicklung der Materialpreise einbezieht.

Die Lösung - Ein Commodity Price Tracker der Transparenz schafft

Viele der beschriebenen Herausforderungen lassen sich lösen, wenn die Grundlage der Kalkulationen stabil wird. Genau hier setzt der costdata® commodity price tracker an. Er stellt verlässliche und stets aktuelle Marktdaten bereit, die Sie direkt in Ihre Preisvergleiche integrieren können.

Er macht die Marktpreise sofort sichtbar, indem der Tracker die tatsächliche Preisentwicklung des jeweiligen Materials zeigt. Dadurch erkennen Sie auf einen Blick, ob ein Angebot realistisch ist oder stark vom Markt abweicht.

So lassen Lieferantenpreise sich objektiv beurteilen. Sie wissen nun, wo der Marktpreis liegt und jede Verhandlung wird klarer werden. Sie können erklären, warum ein Preis zu hoch oder zu niedrig erscheint, und vermeiden langwierige Diskussionen über Interpretationen.

Des Weiteren werden Kostenkalkulationen belastbarer, durch die Integration aktueller Marktdaten, welche zu realistischen Herstellungskosten führt. Ihre Kalkulationen gewinnen an Genauigkeit, und Entscheidungsprozesse werden sicherer.

Preisvergleiche brauchen eine klare Grundlage

Preise zu vergleichen, wirkt zunächst einfach. Doch ohne eine transparente Basis entstehen Fehleinschätzungen, Missverständnisse und unsichere Entscheidungen. Sollten Sie mit aktuellen Marktdaten arbeiten und Angebotspreise mit tatsächlichen Rohstoffpreisen vergleichen, erhalten Sie eine objektive Sicht auf Ihre Herstellungskosten.

Der costdata® commodity price tracker unterstützt Sie genau dabei. Er liefert Ihnen die Daten, die Sie benötigen, um Lieferantenangebote richtig einzuordnen und Ihre Herstellungskosten verlässlich zu bewerten. Möchten Sie Ihre Kalkulationen auf eine solide Grundlage stellen, beginnt dieser Schritt mit echter Markttransparenz.

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